Akustik Deckensegel

Einsatz von Akustik-Elementen an der Decke

Im Privatbereich ist eine abgehängte Decke eher selten. Falls vorhanden, verfolgen die Bewohner mit der Deckenverkleidung eher gestalterische Absichten. Andernorts ist es gar verboten, die Decke abzuhängen. Anders im gewerblichen Raum: Hier ist die Deckenverkleidung ein gern gesehenes Detail, weil sich dahinter jede Menge Technik verbirgt. Dabei handelt es sich oft um die Lüftungsanlage oder zahllose Leitungen, um Strom und Verbindungskabel für die Telefonanlage und die Anbindung an das Internet unsichtbar zu integrieren. Damit ist bereits die erste Hürde zu einer besseren Raumakustik genommen.

Lange Flure kommen meist ohne derartige Deckenverkleidung aus, weil die technischen Anforderungen hier nicht gegeben sind. Spätestens dort fällt auf, wie viel Schall von der Decke reflektiert. Jeder Schritt ist deutlich vernehmbar und dringt sogar durch angrenzende Türen. Eine Optimierung der Raumakustik durch Akustik-Deckensegel sieht nicht nur gut aus, die Akustik-Elemente sind auch leicht anzubringen und zeichnen sich durch eine beeindruckende Wirkung aus.

Wie optimiert ein Deckensegel die Raumakustik?

Akustik-Deckensegel sind punktuell unter der Decke angebracht. Schall kann sich seitlich ungehindert an dem Akustiksegel entlang bewegen. Je nach Winkel, in dem der Schall auftritt, kommt es zu störenden Reflexionen. Im günstigen Fall trifft er dabei auf die Rückseite des Deckensegels und wird dort absorbiert. Bei direkt auftreffendem Schall geschieht die Absorption sofort. Das trifft ebenfalls auf Schall zu, der durch die Decke aus den oberen Stockwerken in den darunterliegenden Raum eindringt. Trifft dieser auf ein Deckensegel, kommt es ebenfalls zur Absorption. Ein Deckensegel wirkt also in beide Richtungen: gegen Schall aus dem Raum, in dem sie angebracht sind, und gegen Schall von oben. Dabei handelt es sich meist um Trittschall bei unzureichender Dämmung, zum Beispiel, wenn Parkett verlegt wurde oder andere schallharte Oberflächen keine Absorption des Luftschalls zulassen. Körperschall – hier die Übertragung von Trittschall über feste Körper wie Wände – kann ein Deckensegel nicht beeinflussen.

Ansprechendes Design

Form und Grösse eines Deckensegels können sehr individuell ausfallen. Im Akustik-Fachbetrieb erhalten Sie Beratung und eine grosse Auswahl vorgefertigter Akustik-Deckensegel. Grundsätzlich ist die Massanfertigung ebenfalls umsetzbar. Deckensegel können farbig sein, bedruckt oder variable Formen aufweisen. Ihr Akustik-Fachmann macht Ihnen gern entsprechende Vorschläge.

Zusätzlich lässt sich das Akustik-Deckensegel mit Lichtelementen in seiner Funktion erweitern. Leichte LEDs werfen indirektes Licht an die Decke. Das verhindert Blendeffekte und ermöglicht ein störungsfreies Arbeiten. Abgesehen von der Elektrifizierung eines Deckensegels ist die Anbringung sogar durch den Laien möglich. Montageseile halten das Akustiksegel sicher unter der Decke und die Montage ist sogar im laufenden Betrieb fast ohne störenden Aufwand umsetzbar.

Deckensegel als Ergänzung zur Akustikdecke

Trotz technisch herausragender Akustikdecke kann es vorkommen, dass die Absorption von Schall nicht ausreicht. Besonders häufig sind davon Grossraumbüros betroffen: Wo Büromaschinen lärmen und Kommunikation stattfindet, fällt Stillarbeit besonders schwer. Wenn dieses Problem in Ihren Büros und Geschäftsräumen auftritt, erweitern Sie die Akustikdecke durch punktuell angebrachte Deckensegel dort, wo Sie sie brauchen: über dem Empfangstresen, in Besprechungsecken und überall, wo Menschen in Ruhe und ohne trennende Wände arbeiten.

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