Raumakustik ► Optimale Lösungen für jeden Bedarf [Akustikform.ch]
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Raumakustik

Anfrage Raumakustikberatung

Akustik verbessern, optimale Raumakustik und Akustik optimieren

Gut beraten beim Raumakustik verbessern

Sie wollen, dass sich Menschen in Ihren Räumlichkeiten wohlfühlen? Zu einem schönen und ansprechenden Ambiente gehört nicht nur die Einrichtung. Unsere Stimmung wird maßgeblich durch die Raumakustik beeinflusst. Denn eine schlechte Raumakustik mit viel Nachhall erzeugt eine ständige Lärmbelastung. Das schlägt dauerhaft auf die Stimmung. Dafür gibt es viele Beispiele: In Restaurants und Kantinen können sich die Gäste nicht entspannen und erholen, in Großraumbüros und während Sitzungen sind die Angestellten unkonzentriert und zu Hause in ihrem Wohnbereich können die Bewohner nicht zur Ruhe kommen.

Entdecken Sie Akustiklösungen für jeden Bedarf

Sie möchten die Raumakustik verbessern? Dann vertrauen Sie gemeinsam mit uns auf moderne Akustiklösungen, die sich je nach Bedarf bereits beim Neubau berücksichtigen, aber auch später problemlos nachrüsten lassen. Sie können wahlweise an Decke und Wand angebracht werden und sind demnach je nach Bedarf einsetzbar. Die von uns entwickelten Akustiklösungen finden Sie in verschiedenen Bauweisen und Größen. Während die Deckensegel für eine bessere Raumakustik die gesamte Decke einnehmen, können die Akustikbilder an einzelnen, ausgesuchten Stellen eingesetzt werden.

Komfortlösungen für jeden Raum

Um die Raumakustik zu verbessern, bieten wir eine Vielzahl an Komfortlösungen. Sie zeichnen sich bei weitem nicht nur durch eine exzellente Funktionalität aus, sondern überraschen ebenso durch ein grandioses Design. Durch geometrische Formen und die Auswahl von Trendfarben können  diese Akustiklösungen zum Einrichtungsakzent werden. Suchen Sie eine dezente Lösung für eine bessere Raumakustik, die aber ebenso der Einrichtung zugute kommt, stehen Ihnen Akustikbilder sowie Vorhänge zur Verfügung.

Finden Sie gemeinsam mit uns die idealen Akustiklösungen

Sind Sie sich unsicher, welche Akustiklösungen für Sie die beste Wahl sind, vertrauen Sie auf unsere Erfahrung. Gern suchen wir gemeinsam mit Ihnen nach Schallabsorbern, die zu Ihnen passen. Dabei können Sie uns bereits im Rahmen der Bauakustik kontaktieren, sodass bereits beim Neubau die Grundlagen für eine optimale Raumakustik gelegt werden.

Effektiver Schallschutz eine gute Raumakustik

Für alle diese Akustikprobleme der Raumakustik gibt es eine Lösung: Effektiver Schallschutz von akustikform.ch. Die Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik wirken als Schallabsorber. Besonders die in der modernen Einrichtung von Wohnungen und Büros häufig verwendeten glatten Flächen wie Glas oder Beton reflektieren den Schall, was zu einer schlechten Raumakustik und störendem Nachhall führt. Absorber verhindern diesen Effekt, indem sie den lästigen Nachhall „schlucken“ und die nervenzehrende Lärmbelastung eliminieren. Die Folge: Die Raumakustik wird optimiert und das Wohlbefinden von Besuchern oder Bewohnern ihrer Räumlichkeiten verbessert sich.

Akustik verbessern, optimale Raumakustik und Akustik optimieren

Akustikform geht die Verbesserung der Raumakustik praktisch an. Nachdem Sie uns kostenlos und unverbindlich kontaktiert haben, besuchen wir Ihre Räumlichkeiten und schauen uns die Situation vor Ort an. Dabei beraten unsere Experten für Raumakustik Sie individuell nach Ihren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen. Durch unsere jahrelange Erfahrung im Bereich Schalllschutz können wir Ihnen eine unverbindliche und neutrale Einschätzung der akustischen Situation geben. Gemeinsam mit Ihnen erstellen wir anschließend ein Konzept zur Verbesserung der Raumakustik in Ihren Räumlichkeiten und stimmen die gewünschten Maßnahmen mit Ihnen ab.

Vielfältige Akustiklösungen

Wir bieten eine Bandbreite verschiedener Möglichkeiten zu akustischen Optimierung von Räumen. Wir arbeiten mit unterschiedlichen Techniken um unser Ziel zu erreichen, die Lärmbelastung in Ihren Räumlichkeiten zu minimieren und Ihnen mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Akustikform verfügt über 20 Jahre Erfahrung im Bereich der Akustiklösungen, Raumakustik und Behebung von Schallproblemen. Ganz gleich ob Sie eine aufwändige und effektive Veränderung wünschen wie zum Beispiel eine Raumtrennwand, oder eine kleine dekorative Maßnahme wie Akustikbilder und Akustikvorhänge anstreben, wir sind ihr Partner für die Verbesserung der Raumakustik.

Warum Raumakustik optimieren?

Eine gute Raumakustik wirkt sich positiv auf die menschliche Psyche aus. Ein altes Sprichwort besagt „In der Ruhe liegt die Kraft“. Die Aussage gilt in der heutigen Zeit nach wie vor und gewinnt an Bedeutung in unserem oft stressigen Alltag. Umso wichtiger ist es, dass wir nicht zusätzlichen Belastungen durch ständigen Lärm ausgesetzt sind. Um im Büro konzentriert zu arbeiten und zu Hause entspannen zu können, muss die Raumakustik stimmen. Effektiver Schallschutz ist die ideale Lösung, um zur Ruhe zu kommen.

Optimale Raumakustik

Durch gezielte Optimierung und Verbesserung der Raumakustik kann die Effizienz, das Wohlbefinden und die Produktivität am Arbeitsplatz und erheblich gesteigert werden. Die akustikform GmbH verfügt mit Herrn Christoph Marti über Erfahrung in der Planung und Beratung von Akustiklösungen und Schallproblemen am Arbeitsplatz und privaten Wohnraum.

Was wir können:

Raumakustik optimieren
Akustik verbessern
Akustikbild
Akustikberatung
Akustik verbessern
Schallschutz
Schalldämmung
Akustiklösung im Büro
Akustik Absorber
Akustikdecken
Akustik im Büro
Akustik im Wohnbereich
Akustiklösungen für Schulen
und Akustik in Restaurants

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Akustikwissen

Absorberklassen

Akustikmaterialien werden nach Absorberklassen A, B, C, D oder E zugeordnet, die auf dem jeweils auf einem  bewerteten Schallabsorptionsgrad basieren.

  • A sehr hoch absorbierend, Schallabsorptionsgrad aw: 0,90 ... 1,0
  • B sehr hoch absorbierend, Schallabsorptionsgrad aw: 0,80 ... 0,85
  • C hoch absorbierend, Schallabsorptionsgrad aw: 0,60 ... 0,75
  • D absorbierend, Schallabsorptionsgrad aw: 0,30 ... 0,55
  • E gering absorbierend, Schallabsorptionsgrad aw: 0,15 ... 0,25

Die Auswahl der Schallabsorptionsklasse ist abhängig von den akustischen Anforderungen eines Raumes, denn mit den Materialien der unterschiedlichen Absorberklassen werden die in Räumen bereits bestehende Schallabsorption ergänzt.

Äquivalente Schallschluckfläche

Diese dient zur rechnerischen Ermittlung der Nachhallzeit und wird aus der Summe der unterschiedlichen Oberflächen und Materialien im Raum multipliziert mit dem Schallabsorptionsgrad des betreffenden Absorptionsmaterials.

Bauakustik

Die Bauakustik beschäftigt sich unter anderem mit der Schallübertragung zwischen Räumen oder zwischen Bauten und der Umgebung; dabei geht es vor allem um die Lärmbekämpfung im Hochbauwesen. 
Die Frage in der Bauakustik lautet: Welcher Anteil des Schalls trifft auf der anderen Seite des Bauteils an?
Es gibt unteschiedliche Messgrössen:

  • Schalldämm-Maß (R),
  • Bewertetes Schalldämm-Maß (Rw)
  • Maßeinheit: Dezibel (dB)

Dämmstoffe

Bezeichnung für Materialien, die den Schall dämmen und absorbieren können.
Auflistung von Materialien (nicht abschliessend):

  • Steinwolle
  • Glaswolle
  • Wollfilz
  • Volumenvlies aus Polyesterfilz (sog. needlepunch oder nonwoven)
  • Textilien
  • etc.

Dezibel

Logarithmisch definierte Maßeinheit zur Angabe des Schalldruckpegels.
Das Bel (Einheitenzeichen B) ist eine nach Alexander Graham Bell benannte Hilfsmaßeinheit zur Kennzeichnung von Pegeln und Maßen (siehe Logarithmische Größe). Diese Größen finden ihre Anwendung unter anderem in der Elektrotechnik für Dämpfung und in der Akustik. In der Regel wird statt des Bels das Dezibel (Einheitenzeichen dB) verwendet, also der zehnte Teil eines Bels. quelle: wikipedia
Die für für das menschliche Ohr relevante Skala reicht von 0 dB bis 140 dB.

Diffusität

Diffusität (Zerstreuung) oder genauer Schalldiffusität beschreibt allgemein den Grad der Verteilung von reflektiertem Schall einer Quelle im Raum und über die Zeit. quelle: wikipedia

Direktschall

Schallanteil, der den Hörer von der Schallquelle (Lautsprecher, Stimme, Instrumente, Maschinen) ohne Umwege als erster erreicht. Durch das Zusammenspiel von Direktschall und diffusem Schallanteil sind die Fachbegriffe direkt Schallfeld und diffuses Schallfeld hergeleitet.

Flatterecho

Reflektierte Schallanteile, die Menschen als ein an sich getrenntes Ereignis wahrnehmen. Dazu müssen diese mindestens um 0,05 Sekunden gegenüber dem Direktschall verzögert ankommen, was in Innenräumen manchmal zu mehrfacher Reflexion oder zum sog. Flatterecho führt.

Frequenz

Die Frequenz (von lat. frequentia, Häufigkeit) ist in der Physik und Technik ein Maß dafür, wie schnell bei einem periodischen Vorgang die Wiederholungen aufeinander folgen, z. B. bei einer fortdauernden Schwingung.  Je schneller die Teilchen schwingen, desto höher wird also die Frequenz. Die Einheit wird in  Hertz (Hz) bezeichnet.

Hörbereich

Die sogenannten Hörfläche, wenn die Frequenz (Tonhöhe) und die Schallintensität (Pegel) im Wahrnehmungsbereich des menschlichen Ohres liegen. Massangaben hierfür sind: Die Frequenz (Hz) und der Schallpegel (dB)
Der hörbare Frequenzbereich des menschlichen Ohrs liegt in etwa zwischen 16 Hz und 20000 Hz (auch 20 kHz). Dabei sind die individuellen Unterschiede groß. Mit dem Alter sinkt die obere Grenze stark ab.

Hörsamkeit

Die Hörsamkeit ist ein Fachbegriff, der die Wirkungen der akustischen Eigenschaften eines Innenraumes für Veranstaltungen wie  Musik oder Sprache, am Ort des hörenden Menschen beschreibt. Die Hörsamkeit beschreibt nicht die physikalischen Eigenschaften eines Innenraums, sondern vorallem die audiopsychologischen Auswirkungen. Sie ist ein Resultat, das aus Einzelbewertungen zu Teilaspekten der Hörsamkeit besteht. Innerhalb eines Raumes kann sich die Hörsamkeit auch örtlich unterscheiden und individuelle Schwankungen können möglich sein.

Lärm

Lärm wird als störendes Durcheinander von lauten, durchdringenden Geräuschen definiert. Im Unterschied zum Schalldruck beruht Lärm auf einer ganz subjektiven Bewertung. Durch Lärm kann die Konzentration und die Aufmerksamkeit erheblich gemindert und die Konzentration gestört werden. Dadurch können z. B. gerade im Büro Fehler entstehen und eine geringere Leistungsfähigkeit kann die Folge davon sein.

Lombard-Effekt

Der Lombard-Effekt - nach dem französischen Wissenschaftler Étienne Lombard (1868–1920) benannt - bezeichnet die Beobachtung, dass ein Sprecher bei vorhandenem Hintergrundlärm seine Lautstärke und meist auch seine Tonlage erhöhen muss.
Wegen des Bedürfnisses, sich bei einem hohen Umgebungsgeräuschpegel dem Gesprächspartner trotzdem mitzuteilen, erhöht ein Sprecher nicht nur seine Lautstärke, sondern unwillkürlich auch die Tonhöhe seiner Stimmlage. Eine Erklärung dafür ist, dass sich hohe Frequenzen besser gegen Störschall durchsetzen als tiefe. quelle : wikipedia

Nachhallzeit (T)

Die Nachhallzeit gibt die Zeitdauer an, die ein Schallereignis benötigt, um nicht mehr hörbar zu sein. Auf der technischen Seite wurde die Zeitdauer für eine Abnahme des Schalldruckpegels im Innenraum um 60 Dezibel als sie sog. Nachhallzeit T definiert.

Kurze Nachhallzeit

Bei einer zu kurzen Nachhallzeit kann der Eindruck eines "toten Raums"-  der Raum ist irgendwie sonderbar -  entstehen. Sehr kurze Nachhallzeiten können in einem grösseren Raum dazu führen, dass z. B. im hinteren  Vortragssaal nicht genügend Lautstärke erreicht wird, weil dem Schallpegel die erhöhenden Reflexionen fehlen.

Lange Nachhallzeit

Beim gesprochenen Wort bewirkt eine zu lange Nachhallzeit, dass nachfolgende Wortsilben durch die zu langen Abklingrate der vorhergehenden verdeckt werden. Das verschlechtert die Sprachverständlichkeit. Bei der  Musik bewirkt ein zu langer Abklingvorgang vor allem bei tieferen Frequenzen, dass die Klänge miteinander "verschmelzen" und unklar werden.

NRC (NOISE REDUCTION COEFFIZIENT)

Gibt jeweils den Mittelwert der Schallabsorption der Terzwerte 250, 500, 1000, 2000 auf 0,05 gerundet an.
Ein NRC von 0,81 bedeutet also eine durchschnittliche bewertete Schallabsorption von 81% in den Frequenzen 250, 500, 1000 und 2000 Hertz.

Raumakustik

Die Raumakustik beschreibt die akustischen Eigenschaften eines Raumes, wenn sich die Schallquelle innerhalb des Raumes befindet. Die Frage in der Raumakustik lautet: Mit welchen Materialien und Oberflächen - und den damit verbundenen Schalleigenschaften - können optimale Hörbedingungen im Raum hergestellt werden.

Schallreflexion

Das Wort Reflexion wird vom lateinischen reflectere (zurückwerfen) abgeleitet. 
Im allgemeinen Sprachgebrauch spricht man von Reflexion, wenn eine Schallwelle von einer Oberfläche zurückgeworfen wird. Das Gesetz der Reflexion besagt, dass der Eintrittswinkel des einfallenden Schalls gleich dem Austrittswinkel ist.
In der Raumakustik ist vor allem von Interesse, wenn Luft-Schallwellen auf eine harte Oberfläche treffen und dann reflektiert werden.

Schall

Schallwellen sind Druckschwankungen von Luftmolekülen. Das Medium kann gasförmig (Luftschall) oder fest (Körperschall) sein. Die Bewegung wird auf das benachbarte Molekül durch Anstossen übertragen. Es kommt zu einer Verdichtung und auch Verdünnung der Moleküle und zur Weiterleitung des Schalls.

Schallabsorption

Schallharte Materialien absorbieren den Schall schlecht. Dazu gehören Beton, Mauerwerk, Gipswände, Holzwände, geschlossene Blechdecken usw. Bei richtigem Aufbau (Hinterfüllung mit porösem Material) können Platten aus Holz, Gips oder Blech im Tieftonbereich schallabsorbierend sein; sie reflektieren den Schall aber im Mittel- und Hochtonbereich - d. h. also im Sprachbereich.
Für den Mittel- und Hochtonbereich sind es vor allem poröse Materialien wie Mineralfaserplatten, offenporiger Schaumstoff, schwere Textilien oder sehr dicke Teppiche , die den Schall sehr gut absorbieren.
Um in einem Raum eine genügend grosse Abnahme des Schallpegels mit der Distanz von der Quelle und eine genügend kurze Nachhallzeit zu erreichen, sind schallabsorbierende Verkleidungen an Wänden, Decken und Stellwänden sowie Lärmschirme notwendig .
Um die Wirksamkeit der raumakustischen Massnahmen zu optimieren, gibt es Berechnungsprogramme, die eine Prognose der Schallpegelverteilung oder Nachhallzeit ermöglichen. Für die Prognosen ist die Kenntnis des Schallabsorptionsgrads der eingesetzten Materialien notwendig. Die Werte können bei Prüfinstituten in einem Hallraum gemessen werden. Auch der Schallabsorptionsgrad ist stark frequenzabhängig. Schallschirme, z. B. zum Abschirmen von Arbeitsplätzen in Grossraumbüro, sind nur dann wirksam, wenn die Decke über dem Schallschirm schallabsorbierend verkleidet ist. Quelle: Kurt Eggenschwiler Empa, Materials Science & Technology

Schallabsorptionsflache

Multipliziert man den Schallabsorptionsgrad eines Materials mit dessen Fläche in m², so erhält man die äquivalente Schallabsorptionsfläche.
Bei einer Verdoppelung der äquivalenten Absorptionsfläche sinkt der Schalldruckpegel um 3 dB.

Schallabsorptionsgrad

Gibt das Verhältnis von der absorbierenden zur reflektierenden Schallenergie an.
Ein Absorptionsgrad von 1 bedeutet 100% Schallabsorption, ein Wert von 0 bedeutet 0% Absorption (=100% Reflexion). Der Schallabsorptionsgrad ist abhängig von der Frequenz.

Schallausbreitung im Raum

Wenn sich die störende Schallquelle im gleichen Raum befindet, interessiert der Vorgang der Schallausbreitung im Raum selber. Dabei kann es sich bei der Schallquelle sowohl um eine Maschine, als auch um eine Wand handeln, welche den Schall vom Nachbarraum in unseren Raum abstrahlt. In Büros sind auch die menschlichen Schallquellen von Bedeutung. In einem durch schallharte Wände abgeschlossenen Raum wird der Schall vielfach reflektiert. Wenn eine Schallquelle in diesem Raum abgeschaltet wird, klingt das Schallfeld nur langsam ab. Wir empfinden dies als Nachhall. Die Dauer des Nachhalls wird durch seine Abklingzeit, resp. Nachhallzeit gemessen. Eine gotische Kathedrale, ein Hallenbad oder eine Fabrikhalle weisen eine lange Nachhallzeit auf. In einem halligen Raum ist es laut, d. h. eine gegebene Schallquelle verursacht einen hohen Schallpegel. Wenn sich in einem Raum viele schallschluckende Materialien befinden, wird bei jeder Reflexion des Schalls ein Teil der Schallenergie vernichtet, der Nachhall wird kurz. Je kürzer die Nachhallzeit, umso weniger laut ist eine gegebene Schallquelle. Der Pegel in einem Raum hängt also nicht nur von der Schallleistung der Quelle(n) ab, sondern auch vom Schallschluckvermögen der vorhandenen Materialien. Bei kleinen Räumen können Resonanzerscheinungen bei tiefen Frequenzen beobachtet werden. Bei bestimmten Frequenzen ist an einem Ort im Raum die Lautstärke sehr hoch, an anderen sehr tief. So wird z. B. ein Mitarbeiter durch einen lauten, tiefen Ton einer Pumpe aus dem Nachbarraum stark gestört, seine Mitarbeiterin an einem zwei Meter entfernten Arbeitsplatz hört dagegen praktisch nichts. Neben den üblichen Massnahmen (Elastische Lagerung der Quelle, Arbeitsplatz verschieben) helfen massgeschneiderte Tieftonabsorber.Quelle: Kurt Eggenschwiler Empa, Materials Science & Technology

Schallbrücken und Nebenwege

Die Luftschalldämmung wird begrenzt, wenn der Schall statt durch das dämmende Bauteil über Nebenwege in den benachbarten Raum abgestrahlt wird. So nützt eine gut schalldämmende Bürotrennwand nichts, wenn der Schall auf dem Umweg über eine leichte Fassade in den anderen Raum gelangt. Die Berechnung der Schallausbreitung auf Nebenwegen, die sich ja nie ganz vermeiden lässt, ist übrigens nicht ganz einfach. Quelle: Kurt Eggenschwiler Empa, Materials Science & Technology

Schalldämmung

Unter einer Schalldämmung versteht man die Begrenzung der Schallausbreitung durch die Raumbegrenzungsflächen (Wand, Decke, Boden).
Der Aufbau und auch die Art der Materialien beeinflussen das Schalldämmmass (R, Rw).

Schalldämpfung

Die Schalldämpfung beschreibt die Fähigkeit von Materialien, den Schall zu absorbieren.

Schalldruck

Der Schalldruck beschreibt die Änderung des Drucks, die durch die schwingenden Luftmoleküle hervorgerufen werden. Dieser wird als Lautstärke wahrgenommen. Beachtlich dabei ist, dass diese Druckschwankungen sehr gering sein können.
Der atmosphärische Druck liegt bei einem Bar, das entspricht 100 000 Pascal – die Schmerzgrenze dabei liegt bei einem Wechseldruck von etwa 63 Pascal.
Dazu folgende Beispiele:

  • 0 dB – Hörschwelle
  • 10 dB – Leises Flüstern
  • 18 dB – Blätter im Wind
  • 40 dB – Wellen am Stand
  • 50 – 60 dB – Straßenlärm
  • 70 dB – Unterhaltungssprache, Schreibmaschine
  • 80 – 100 dB – laute Sprache, Disko
  • 100 dB – lautes Schreien
  • 105 dB – Opernsänger
  • 120 dB – Presslufthammer
  • 130 dB – Schmerzgrenze
  • 150 dB – Alarmsirene
  • 180 dB – Raketentriebwerk

Schallpegelabnahme - Nachhallzeit

Die akustische Situation in einem Arbeitsraum wird mit der Schallpegelabnahme in Funktion der Distanz charakterisiert. Je besser die Absorption - je mehr schallschluckende Flächen - und je mehr Hindernisse sich am richtigen Ort im Raum befinden, umso mehr nimmt der Pegel mit der Distanz ab.
Eine weitere Beschreibungsgrösse ist die Nachhallzeit. Um in Sitzungszimmern und Räumen für Instruktion und Unterricht eine gute Sprachverständlichkeit zu gewährleisten, muss die Nachhallzeit kurz sein. Quelle: Kurt Eggenschwiler Empa, Materials Science & Technology

Schallschutz

Entspricht den Massnahmen, welche die Schallübertragung (bei Luft-, Tritt- oder Körperschall) durch die Schalldämmung oder der Schallabsorption hindern können.

Schalltoter Raum

Schalltote Räume sind Räume mit stark schalldämpfenden Absorbermaterialien, in denen deshalb keine Schallausbreitung stattfinden kann.

Schallwellen

Die Schallwellen sind Schwankungen des Luftdrucks, die durch Schallereignisse ausgelöst werden können. 
Die Länge der Schallwellen definiert die jeweilige Frequenz  und die Höhe der Schallwellen den Schallpegel. Lange Schallwellen haben eine eher geringere Frequenz und werden als tiefe Töne wahrgenommen. Kürzere Schallwellen haben eine eher hohe Frequenz und werden als hohe Töne wahrgenommen.
Lärm ist nicht gleich Schall. Erst wenn der Schall beim Menschen eintrifft, wird er als störender oder schädigender Lärm empfunden oder erlitten. Eine Schallmessung kann relativ gute Aussagen machen zur Gefährdung des Gehörs und auch zur Störung der Kommunikation. Der Zusammenhang von Lärmbelästigung/Lärmstörung und Schallbelastung ist allerdings komplexer: Die Empfindung von Belästigung und Störung hängt nicht so sehr von Schallpegel und Spektrum ab, sondern ist stark beeinflusst von vielen anderen Faktoren, wie z. B. von der Einstellung des Empfängers zur Art des Signals oder zum Erzeuger des Schalls. Trotzdem ist es für die Gestaltung von Schallschutzmassnahmen in erster Annäherung nützlich, das ankommende Schallsignal auf seine Wirkung auf den reinen Gehöreindruck hin zu untersuchen. Bei der Schallwahrnehmung können wir in erster Ordnung Lautstärke und Tonhöhe unterscheiden. Sie werden in der Akustik mit dem Schalldruckpegel und der Frequenz gemessen. Ein Klang oder ein Geräusch ist zusammengesetzt aus Anteilen verschiedener Tonhöhen. Vogelgezwitscher enthält vor allem Komponenten hoher Frequenz, bei Discomusik fällt der starke Anteil tiefer Frequenzen auf. Geräusche werden in der Akustik mit dem Spektrum charakterisiert (Beispiel: Terzbandspektrum in Abbildung 1). Trotz des geschilderten Zusammenhangs verwendet man in der Akustik oft nur eine Grösse um ein Geräuschereignis zu beschreiben. Für die Lautstärke ist dies der Abewertete Schalldruckpegel, wobei die Messgrösse Dezibel genannt wird, resp. dB(A) für den A-bewerteten Pegel. A-Bewertung heisst, dass das Schallsignal mit einem Filter bewertet wird, welches die unterschiedliche Empfindlichkeit des Gehörs für verschiedene Tonhöhen berücksichtigt. Auch in der Bau- und Raumakustik werden meistens Einzahlgrössen verwendet, wie z. B. das bewertete Schalldämmmass Rw. Sie beruhen auf dem gleichen Prinzip wie der A-Pegel. Oft vergisst man, dass die so beurteilten Konstruktionen oder Situationen in vielen Fällen auf diese Weise nur ungenügend beschrieben werden. Quelle: Kurt Eggenschwiler Empa, Materials Science & Technology

Soundmasking

In Großraumbüros wird teilweise mit Soundmasking angestrebt, den schwankenden Geräuschpegel – verursacht z. B. durch Drucker oder Telefonie – mit der Hilfe einer Geräuscheeinspielung auszugleichen, respektive für die betroffenen Personen angenehmer zu gestalten.

Sprachverständlichkeit

In Sitzungszimmern, in Räumen für Unterricht und in Vortragssälen ist eine besonders gute Verständlichkeit der Sprache notwendig. Leider sind die Verhältnisse in vielen solchen Räumen akustisch schlecht und damit die Sprachverständlichkeit ungenügend. Die Anforderungen (kurzer Nachhall) und Hinweise auf die Gestaltung der Räume (Raumform, Materialiserung) finden sich in der vor kurzem revidierten deutschen Norm DIN 18041, auf die auch die Schweizerische Akustische Gesellschaft SGA in einer Richtlinie hinweist. Um eine gute Sprachverständlichkeit zu erreichen muss die Nachhallzeit kurz sein. Dies bedingt meistens das Einbringen von zusätzlicher Absorption, wenn möglich verteilt auf möglichst vielen Raumflächen. Wenn in Sitzungszimmern nur die Decke verkleidet wird, besteht die Gefahr von Flatterechos. Je grösser die Räume sind, umso wichtiger ist die Platzierung der Absorber am richtigen Ort. In Vortragssälen sollte an der Decke eine mittlere Fläche schallhart gestaltet werden, um nützliche Reflexionen von den Sprechenden ins Publikum zu lenken. Die Rückwand sollte schallabsorbierend sein, um störende Echos zu vermeiden. Auf den ersten Blick erstaunt, dass in bestimmten Situationen die Akustik so eingerichtet werden muss, dass die Sprachverständlichkeit schlecht ist. Im schon weiter oben angesprochenen Grossraumbüro erwarten die Mitarbeitenden von Bereich zu Bereich tatsächlich eher eine schlechte Sprachverständlichkeit. Sie wollen nicht von den Telefonaten oder Diskussionen der benachbarten Mitarbeitenden bei der eigenen Arbeit in der Konzentration gestört werden. Hier helfen die erwähnten Bürostellwände. Hilfreich ist auch das akustische Verdecken durch ein Hintergrundgeräusch, welches aber nicht zu hohe Pegel aufweisen darf, um nicht seinerseits zu stören. Eine schlechte Sprachverständlichkeit hat höchste Priorität, wenn es um vertrauliche Gespräche mit Kunden geht,
z. B. in einer Bank. Quelle: Kurt Eggenschwiler Empa, Materials Science & Technology

 

Raumakustik optimieren

Was ist eine gute Raumakustik

Besser leben dank guter Raumakustik

Angesichts der Beeinträchtigung von Lärm und den Möglichkeiten der Raumakustik ist es erstaunlich, wie häufig Chancen für eine verbesserte Produktivität und Lebensqualität ungenutzt bleiben. Lärmschutz und Raumakustik beginnen nicht erst in der Arbeit, sondern sind in allen Lebensräumen eine Bereicherung.

• Im Schlafzimmer dient die Raumakustik dem ungestörten Nachtschlaf.

• Im Kinderzimmer erlaubt Lärmschutz freies Spiel ohne Beeinträchtigung der Nachbarschaft.

• In der Produktion mit schweren Maschinen verhindert Schallschutz die Übertragung in andere Gebäudebereiche.

• Im Büro realisiert Raumakustik eine gehobene Qualität bei der Sprachverständlichkeit.

Diese Aufzählung ist beliebig fortsetzbar und überall tragen die schalldämmenden und lärmschützenden Produkte zur Lebensqualität bei.

Raumakustik – keine fertigen Lösungen

Schallereignisse wirken sich je nach Schallquelle und abhängig von der Position des Hörenden unterschiedlich aus. Als physikalische Grösse ist der Schall messbar und damit zu beschreiben. Diese Messwerte reichen allerdings nicht aus, da die Wahrnehmung von Schall individuell ist. Jede Person verbindet mit einem Geräusch andere Assoziationen und reagiert emotional. Das kann Raumakustik nicht beeinflussen, wohl aber, welche Frequenzen in einem Raum optimal zur Geltung kommen. So richten Sie ein Auditorium für Hunderte von Zuhörern akustisch anders aus als einen Think Tank für die kontemplative Arbeit. Raumakustik beschäftigt sich ausschliesslich mit diesen Anforderungen. Und weil diese je nach Raum und Nutzen unterschiedlich sind, scheitert der Versuch einer einheitlichen Lösung. Raumakustik ist überall individuell, einzigartig, schön

Herausforderung als Chance

Eine Optimierung der Raumakustik wirkt besser, wenn ein Akustiker die Arbeit perfektioniert. Dann ist es nur noch ein kleiner Schritt vom Nutzen zum Design. Gelungene Raumakustik passt sich dem gewünschten Raumkonzept an, ordnet sich unter oder stellt die Weichen. Mit Wand- und Deckenverkleidung gestalten Sie Räume und separieren grosse Flächen. Sie kreieren intime Rückzugsräume in Grosskantinen, damit sich Mitarbeiter in Pausen wirklich erholen, und schaffen schalldichte Besprechungsräume für die Topsecret-Themen Ihres Unternehmens. Die Flexibilität der Materialien und die grosse Zahl an Lösungen erlaubt es, jedes Thema auch im Hinblick auf die Gestaltung gelungen umzusetzen.

Lärmschutz schreibt der Gesetzgeber vor. Raumakustik geht weiter!

Kein modernes Gebäude kommt heute ohne Schallschutz aus, doch die Vorschriften reichen manchem nicht weit genug. Massgeblich ist immer der Einzelfall und ob Veränderungen eintreten. Dann kann, was gestern perfekt war, plötzlich nicht mehr ausreichen. So leiden zum Beispiel Schichtarbeiter unter dem täglichen Alltagslärm. Um deren Schlafsituation tagsüber zu verbessern, eignen sich bauliche Massnahme wie der Einbau von Schallschutzfenster oder ein schallabsorbierender Vorhang. Sie wollen ungestört leben und der angehende Virtuose von nebenan steht seit Jahren kurz vor dem Durchbruch? Auch in solchen Fällen weiss Ihr Raumakustiker Lösungen! Raumakustik kennt keine Hürden und ist von der Entstehungsphase bis zum laufenden Betrieb von Gebäuden ein aktuelles Thema. Ihre grosse Stärke spielt die Raumakustik jedoch bei der Steuerung des Schallereignisses aus, wenn es darum geht, Klang zu verbessern. Im Büro, in der Produktion und auch im Haus.

Wahl der Materialien

In der Raumakustik kommen nur solche Produkte infrage, von denen keine Gesundheitsgefahr ausgeht. Zur Wahl stehen unter anderem von Natur aus nicht brennbare Rohmaterialien wie Glas- und Steinwolle. Daneben existiert ein grosses Angebot an schalldämmenden Materialien aus dem PET-Recycling. So profitiert sogar noch die Umwelt vom Schallschutz. Glas und Edelstahl sind weitere Komponenten, die von Haus aus für Sicherheit stehen. Für eine geschmackvolle Einrichtung und als Systemträger rangieren diese Ausgangsmaterialien an oberster Stelle. Individualisierungen finden im Grossformatdruck auf Folien oder Bezugstoffen statt. Recyclingprodukte werden schon bei Herstellung in der Faser gefärbt. Raumakustik muss sicher sein, ganz gleich, ob Sie Deckensegel spannen, Wände bekleiden oder Kabinen aufstellen, denn die Verwendung geprüfter Werkstoffe kann Leben retten. Wenden Sie sich darum an Ihren Raumakustiker!

Akustikdecke

 

Die Akustikdecke für eine optimale Raumakustik

In vielen Räumen ist eine perfekte Raumakustik unerlässlich. Dazu zählen nicht nur Tonstudios und Konzertsäle, sondern auch Büros, Klassenzimmer, Freizeiteinrichtungen sowie private Wohnräume. Eine hochwertige Akustikdecke ist in diesen Räumen oftmals die optimale Lösung, denn sie sorgt nicht nur für eine deutliche Verbesserung der Raumakustik, sondern auch für ein ästhetisches Design. Was eine Akustikdecke ist und wo sie eingesetzt werden kann, erfahren Sie im Folgenden.

Was ist eine Akustikdecken?

Eine Akustikdecke wird bei Schallproblemen und zur Schalloptimierung in privaten und öffentlichen Räumlichkeiten eingesetzt. Sie führt zu einer Verbesserung der Raumakustik, wodurch zum Beispiel die Konzentrationsfähigkeit am Arbeitsplatz erhöht werden kann, aber auch das allgemeine Wohlbefinden in vielen Räumen erheblich gesteigert wird.

Mithilfe einer Akustikdecke lässt sich die Akustik eines ganzen Raumes individuell optimieren. Je nachdem, wo sie eingesetzt wird, erfüllt die Akustikdecke unterschiedliche Zwecke. In einem Konzerthaus muss die Raumakustik beispielsweise anders optimiert werden als in einem Wohnraum.

Welche Arten von Akustikdecken gibt es?

Ein Schallschutz für die Decke kann auf unterschiedliche Weise angebracht werden. Neben einer durchgehenden Akustikdecke gibt es auch die Möglichkeit, schalldämpfende Elemente punktuell an der Decke anzubringen. Grundsätzlich werden folgende Arten von Akustikdecken unterschieden:

  • Akustikdecken, die direkt als Deckenbekleidung befestigt werden
  • Akustikdecken, die als Unterdecke montiert werden
  • Akustik-Deckensegel, die punktuell angebracht werden

Neben der Raumakustik spielt bei der Auswahl des passenden Modells natürlich auch das ästhetische Gesamtbild eine große Rolle. Eine Akustikdecke ist in vielen verschiedenen Variationen erhältlich und kann optimal an ein vorhandenes Raumkonzept angepasst werden. Folgende Designoptionen stehen zur Wahl:

  • verschiedene Oberflächenstrukturen, z.B. Löcher
  • verschiedene Materialien
  • spezielle Materialien für erhöhte Brandschutz-Anforderungen
  • Beleuchtungselemente und Lautsprecher

Eine Akustikdecke sollte auf jeden Fall vom Profi fachgerecht geplant und umgesetzt werden, denn nur so kann sie optimal auf die einzelnen Räume angepasst werden und ein optisch ansprechendes Gesamtbild geschaffen werden.

 

Einsatzmöglichkeiten von Akustikdecken

Den Einsatzmöglichkeiten einer Akustikdecke sind kaum Grenzen gesetzt – sie können für viele verschiedene Gebäude, Räumlichkeiten und Zwecke genutzt werden. Folgende Einrichtungen profitieren ganz besonders von einer Akustikdecke:

  • Schwimmbäder und Turnhallen
  • Kindergärten, Schulen und Universitäten
  • Konzerthäuser, Theater und Kinos
  • Altersheime und Spitäler
  • Hotels
  • Büros und Besprechungsräume
  • Restaurants und Kantinen
  • Private Wohnräume

Wann ist eine Akustikdecke sinnvoll?Die Anforderungen an eine Akustikdecke können je nach Einsatzort erheblich variieren und müssen vom Akustikprofi individuell ermittelt und umgesetzt werden.

Eine Akustikdecke ist grundsätzlich überall dort sinnvoll, wo die Raumakustik optimiert werden soll. Welche Akustikdecke für den jeweiligen Zweck die beste ist, hängt vom Einsatzbereich und der Nutzung ab. Es kommt in erster Linie darauf an, ob man Schall und Geräusche dämmen oder die Akustik verbessern will.

In Konzerthäusern oder Tonstudios wird durch Akustikplatten die Klangqualität optimiert, während in Großraumbüros oder Schwimmbädern Akustikplatten dafür sorgen, dass der Schall absorbiert wird.

Mithilfe einer Akustikdecke lässt sich ein Raum auch ästhetisch aufwerten. Die schallstreuenden Objekte, Klangabsorber und deren Anordnung, Formen und Flächen ergeben ein stimmiges Gesamtkonzept, das in gründlicher Planung ausgearbeitet wird.

Akustikdecke im Wohnraum einsetzen

Auch in privaten Wohnräumen werden Akustikdecken gerne eingesetzt, vor allem in großen, offenen Räumen mit einem starken Halleffekt. Eine zu lange Nachhallzeit führt nämlich zu einem sehr hohen Geräuschpegel und einer schlechten Sprachverständlichkeit.

Schallharte Oberflächen wie Glas, Fenster oder Möbelstücke mit glatten Außenseiten, zum Beispiel Schränke, verstärken den unerwünschten Effekt nur.

Ein professioneller Schallschutz ist also selbst in privaten Wohnräumen oft unerlässlich und kann optisch auf den jeweiligen Wohnbereich abgestimmt werden.

Um die Sprachverständlichkeit in einzelnen Räumen zu verbessern, kann punktuell ein hochabsorbierendes Deckensegel eingesetzt werden, das mit einem kleinen Abstand zur Decke montiert wird. Durch schalldämmende Maßnahmen an den Decken kann eine starke Pegalabsenkung erzielt werden.

 

Materialien: Akustikdecke aus Polyester, Gips & Co

Je nach Funktion und Art der Akustikdecke unterscheiden sich auch die Materialien. Eine Akustikdecke kann zur Schalldämmung schon bei der Errichtung eines Gebäudes eingebaut werden. Dabei handelt es sich meist um eine großflächig gestaltete Raumdecke, die an der tragenden Decke befestigt wird.

Die Unterkonstruktion kann zum Beispiel aus Polyester oder Metall bestehen, abhängig von den Anforderungen an den Brandschutz, und mit umweltfreundlichen Polyester- oder Holzwerkstoffen verkleidet werden. Als Dämmmaterial für den Zwischenraum stehen Holz, Polyestervlies, Gips oder Melaminharzschaum zur Auswahl.

Gestaltungsmöglichkeiten der Akustikdecke

Eine Akustikdecke kann auf vielfältige Weise gestaltet und mit anderen Dekoelementen wie Deckensegel oder LEDs kombiniert werden. Die unterschiedlichen Oberflächenstrukturen der Decke tragen ebenfalls viel zur Ästhetik eines Raumes bei.

Fugenlose Akustikdecke

Eine durchgängig gestaltete Raumdecke ist klassisch, dezent und optisch sehr ansprechend. Bei der fugenlosen Verlegung werden die Akustikplatten an einer Unterkonstruktion Stoß an Stoß befestigt. Die letzten verbleibenden Fugen werden schließlich in Handarbeit kaschiert, um ein makelloses Ergebnis sicherzustellen.

Raster- und Kassettendecke

In der Mustervielfalt steht die Rasterdecke der fugenlosen Anbringung in nichts nach. Die regelmäßig angebrachten Akustikplatten verleihen der Decke ein strukturiertes Erscheinungsbild. Ein Vorteil gegenüber der durchgehenden Akustikdecke ist, dass Lüftungssysteme oder andere technische Elemente bei Wartungsarbeiten oder Reparaturen leicht zugänglich sind. Zudem gestaltet sich die Montage und Demontage äußerst unkompliziert.

Gelochte Akustikdecke

Die Akustikdeckenplatten sind schallabsorbierend, das heißt, sie nehmen die Schallwellen auf und lenken sie ab. Viele Akustikplatten sind mit unterschiedlich großen Löchern oder Schlitzen versehen, die für eine zusätzliche Verbesserung der Raumakustik sorgen. Je nach Anforderung muss das Lochmuster anders angeordnet sein, um optimale Ergebnisse zu liefern.

Die kleinen Öffnungen sorgen aber nicht nur für eine optimale Akustik, sondern bieten auch viel gestalterisches Potenzial. Sie können versetzt oder regelmäßig, als runde Löcher, in quadratischer Form oder als längliche Schlitze angebracht werden und so verschiedene Deckendesigns entstehen lassen.

Akustik-Deckensegel

Im Gegensatz zur durchgehenden Akustikdecke lassen sich Deckensegel ganz unkompliziert nachträglich anbringen und punktuell einsetzen. Deckensegel aus A-Absorbern haben zum Beispiel hervorragende schalldämmende Eigenschaften.

Bei den Akustik-Deckensegel sollte zudem darauf geachtet werden, dass sie aus ökologisch abbaubaren Materialien wie Polyestervlies gefertigt sind und keinen negativen Einfluss auf die Umweltbilanz Ihres Gebäudes haben.

Leuchtvarianten für die Akustikdecken

Verschiedene Lichtelemente werten die Decke zusätzlich auf und machen aus ihr ein gestalterisches Highlight. LED Lichtbänder oder Spots können je nach Bedarf über die gesamte Decke verteilt oder ganz dezent eingesetzt werden. Zusätzlich können Lautsprecher und andere technische Elemente in das Deckenkonzept integriert werden. So können Akustik und Licht geschmackvoll verbunden werden. 

Montage, Aufbau und Preis der Akustikdecke: Schallschutz frühzeitig planen

Im Idealfall wird die Akustikdecke bereits in den Neubau integriert, denn dann kann sie optimal auf die jeweiligen Anforderungen der einzelnen Räume zugeschnitten werden. Natürlich ist es auch möglich, die Akustikdecke im Zuge einer späteren Schallsanierung des Gebäudes oder einzelner Räume einzubauen.

Der Preis einer Akustikdecke ergibt sich aus den verschiedenen Anforderungen, Materialien sowie Zusatzprodukten und muss individuell berechnet werden. Bei den installierten Deckenverkleidungen ist besonders wichtig, dass sie den Brandschutzbestimmungen und den gesetzlichen Vorschriften zum Lärmschutz entsprechen.

Die Planung, Entwicklung und Umsetzung einer Akustikdecke gehört in die Hände von Profis. Um eine optimale Raumakustik zu schaffen, die genau auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist und ein ästhetisches Gesamtbild ergibt, sollten Sie sich daher unbedingt fachmännisch beraten lassen. Damit stellen Sie sicher, dass Sie die perfekte Lösung zur Optimierung der Raumakustik erhalten, bei der Designwünsche, Raumgestaltung und Funktionalität miteinander vereint werden.

Anfrage zu Akustikdecke

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Schallschutz im Büro

Anfrage zu Schallschutz

Schallschutz im Büro von Anfang an

Mit Massnahmen zum Schallschutz im Büro werden störende Geräusche gemindert oder nahezu vollständig eliminiert. Neben der Belästigung Dritter steht die Gesundheit im Vordergrund: Ein hoher Lärmpegel in Wohnräumen, Arbeitsstätten oder öffentlichen Einrichtungen gilt als gesundheitsschädigend und beeinflusst das Wohlbefinden negativ. Schon in der Planungsphase sind maßgebliche Anstrengungen für besten Schallschutz zu unternehmen. Die DIN 4109 legt fest, welche Grenzwerte im Hochbau einzuhalten sind. Je nach Nutzung des Gebäudes sind unterschiedliche Maßnahmen angezeigt. Obwohl die Installation von Schallschutz in der Bauphase kostengünstiger ist, kommt auch eine nachträgliche Anbringung infrage. Meistens sind diese Optimierungen mit einem mit höherem baulichen Aufwand und Kosten verbunden.

Schallschutz im Büro

Die Richtlinien für den Schallschutz aller Gebäude definiert die DIN Norm. Ziel ist es, Personen in Aufenthaltsräumen vor Schall- und Lärmbelästigung zu schützen.

Bei der Optimierung des Schallschutzes greifen verschiedene Strategien, die je nach Gebäudenutzung allein oder gemeinsam wirken:

• Auf dem Grundstück: Nebenstehende Gebäude ohne sensible Nutzung bieten Schallschutz.

Raumaufteilung: Ruheräume und Orte mit Lärmquellen nicht nebeneinander planen.

• Räume mit Lärmquellen mit einer schweren Decke dämmen.

Körperschall vermeiden.

Lärm und Schall

Obwohl Schall landläufig mit Lärm gleichgesetzt wird, handelt es sich um unterschiedliche Ereignisse. Während Schall eine messbare physikalische Größe darstellt, unterliegt Lärm einer sozio-kulturellen Definition. Störende Laute empfindet der Mensch als Lärm, wohingegen Geräusche mit vergleichbar hohem Schalldruck unter Umständen sogar als angenehm empfunden werden. Das Konzert eines beliebten Künstlers kann ebenso laut sein, wie ein in der Ferne startendes Flugzeug. Wer die Musik mag, wird diese kaum als Lärm empfinden. Den Fluglärm in der Startphase hingegen schon. Die Frequenz des Schalls beeinflusst das Hörgeschehen ebenfalls. Im Bereich von 100 bis 3.200 Hertz werden Töne häufig als besonders intensiv wahrgenommen. Ab einem Schalldruck von 10 Dezibel (dB) registriert das gesunde Ohr akustische Reize. Steigen diese auf über 100 dB an, wird das Geräusch als schmerzhaft empfunden. Leben und Arbeiten sind stark beeinträchtigt. Hier greift Schallschutz effizient ein und minimiert den sogenannten Störschall.

Effektiver Schallschutz im Büro entsteht in der Bauphase

Schall bewegt sich als Luftschall gleichmäßig in alle Richtungen und nutzt Körper zur Resonanz. Sie geraten in Schwingungen. Dieser sogenannte Körperschall kann sich aufbauen und dadurch stark anwachsen. Trittschall macht sich besonders in den darunterliegenden Etagen bemerkbar und gilt als eine Unterart des Körperschalls, der entsprechend der DIN Norm zu dämmen ist. Gespräche oder andere Umgebungsgeräusche verbreiten sich dagegen als Luftschall. Beim Schallschutz im Büro entscheiden Frequenz, Dichte des Materials und die Schichtdicke über die Ausbreitung von Körper- und Luftschall. In der Bauphase sind sachgemäße Maßnahmen problemlos umsetzbar. Welche dies sind, unterscheidet sich nach der Nutzungsart des Gebäudes. Sorgfältig durchdachte Schallschutz-Lösungen verbessern die Bauakustik durch

• Schallschutz von außen

• Schallschutz nach außen

• Schallschutz von Raum zu Raum

Wirksame und ansprechend gestaltete Lösungen aus der Raumakustik optimieren das Bauwerk individuell und für die geplante Nutzung in jedem Gebäudeteil.

Schallschutz für Wohnraum, Büro und Industrie

Bauplaner und Architekten berücksichtigen Schallschutz schon bei der Planung und orientieren sich dabei an der Verwendung der Immobilie. Wohnräume, Arztpraxen oder Kindertagesstätten gelten als besonders schützenswert. Lärmschutz und Privatsphäre stehen im Vordergrund. Anders im Gewerbe, wenn dieses mit Geräuschentwicklung einhergeht. Hohes Publikumsaufkommen wie in Gaststätten oder Arbeitsgeräusche aus maschineller Produktion erfordern nachhaltige Maßnahmen zum Schallschutz für maximalen Abschirmung benachbarter Gebäude oder Wohneinheiten. Je nach Nutzung kommen unterschiedliche Schallschutz-Lösungen zum Einsatz, die sorgfältig erfasst und umgesetzt werden. Fachleute für Schallschutz wirken von Anfang an begleitend mit, um die optimale Lösung auszuarbeiten.

Schallschutz als nachträgliche Baumaßnahme

Lärmemissionen, die aus dem Gebäude nach außen dringen oder von dort ins Innere gelangen, ist mit einfachen Mitteln entgegenzuwirken. Fenster und Türen zu schließen verspricht erste Erfolge. Reichen diese nicht aus, sind weitere Schritte zu überlegen. Gedämmte Fenster, Schallschutztüren oder Lärmschleusen liefern gute Ergebnisse. Für die Optimierung der Raumakustik setzt der Fachmann zusätzlich ansprechende Akustikelemente ein, die unerwünschten Nachhall minimieren und die Bedingungen für die Übertragung von Luftschall hörbar verbessern. Da jede Problemstellung eine individuelle Lösung erfordert ist Beratung durch einen Experten empfehlenswert.

Schallschutz ist eine Aufgabe für Spezialisten

Eine Analyse der Schallquellen und die Berechnung der möglichen Ausbreitungswege gehen der Planung des Schallschutzes voran. Anhand geltender Immissionsrichtlinien plant der Fachmann sachgerechte Lösungen. Kompetente Beratung und langjährige Erfahrung führen zur effektiven Herangehensweise, dessen Ergebnis sich nahtlos in die Gebäudeplanung einfügt. Dabei kann sich der Schallschutz auch gestalterisch anspruchsvoll darstellen und zum Design der Immobilie beitragen. Unsere Berater begleiten Sie von der Planungsphase bis zur Umsetzung. So vermeiden Sie kostenintensive Nachbesserungen und erzielen den optimalen Schallschutz für Ihr Gebäude.

Bestmögliche Voraussetzungen schaffen

Die Zusammenarbeit von Architekten, Bauplaner und Experten für den Schallschutz im Büro ab einem frühestmöglichen Zeitpunkt sichert beste Ergebnisse. Schalldämmung und Schalldämpfung sind in der Bauphase einfach und kostengünstig zu integrieren. Darüber hinaus optimiert Ihr Akustik-Fachmann die Immobilie oder einzelne Räume auch nachträglich oder bei geänderten Anforderungen. Fachliche Begleitung von der Planung bis zur Nutzung.

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Schalldämmung

Schalldämmung: Die Akustik schon in der Bauphase optimieren

Unter Schalldämmung versteht man alle Schallschutz-Maßnahmen, die bereits bei der Errichtung des Gebäudes umgesetzt werden. Das Ziel ist dabei in erster Linie, die Ausbreitung von Schall zu minimieren, aber auch, die Raumakustik zu verbessern. Dies wird durch das Verhindern der Übertragung von Luft- und Körperschall erreicht. Welche Arten der Schalldämmung es gibt und wo diese zum Einsatz kommen, erfahren Sie im Folgenden.

Schalldämmung für eine optimale Akustik und Raumqualität

Sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich trägt eine optimale Raumakustik ganz wesentlich zur Konzentration, Entspannung und zum allgemeinen Wohlempfinden bei. Umgebungslärm und Geräusche, die als störend empfunden werden, schwächen die Aufmerksamkeit, führen zu frühzeitiger Ermüdung und verhindern oft ein vollständiges Entspannen. Die richtige Schalldämmung kann da Abhilfe schaffen.

Was fällt unter Schalldämmung?

Die Schalldämmung gilt als Grundlage der Bauakustik. Das bedeutet, dass darunter alle Maßnahmen zum Schallschutz fallen, die schon in der Bauphase eines Gebäudes umgesetzt werden und den Schall über die Räume hinweg dämmen.

Die richtige Schalldämmung sorgt dafür, dass sich Luft- und Körperschall weniger stark ausbreiten, wodurch unterschiedliche Räume akustisch voneinander getrennt werden können.

Der Lärm wird vor allem durch Wände und Decken übertragen und dringt so in andere Räume ein. Werden Gebäude neu gebaut oder Räume ausgebaut, sollte daher bereits an die Schalldämmung in Wand und Decke gedacht werden. Denn wenn diese Bauelemente akustisch gedämmt werden, können sie Schallwellen abhalten und externe Lärmquellen ausschalten.

 

Der Unterschied zwischen Schalldämmung und Schalldämpfung?

Im Gegensatz zur Schalldämmung werden Maßnahmen zur Schalldämpfung nicht bereits bei der Errichtung des Gebäudes umgesetzt, sondern meist erst im Nachhinein. Die Schalldämpfung dient vielmehr dazu, die Ergebnisse der bauseitigen Schalldämmung zu verfeinern.

Während sich die Schalldämmung auf den gesamten Raum und zum Teil auf das ganze Gebäude bezieht, geht es bei der Schalldämpfung in erster Linie um die Verbesserung der Akustik innerhalb eines Raumes. Dafür werden verschiedene schallabsorbierende Produkte wie Akustikvorhänge oder Akustikbilder eingesetzt, die punktuell angebracht werden.

In welchen Räumen wird Schalldämmung eingesetzt?

Eine hochwertige Schalldämmung kann vielfältig eingesetzt werden und kommt überall dort zur Anwendung, wo störende Umgebungsgeräusche minimiert werden sollen. Das betrifft zum einen natürlich private Wohnräumen, zum anderen aber auch Büroräumlichkeiten und Arbeitsstätten. Zudem finden Maßnahmen zur Schalldämmung seit jeher auch in der Musik- und Medienbranche Anwendung.

Schalldämmung in der Wohnung

Die Schalldämmung in der Wohnung muss an die Funktion des jeweiligen Raumes angepasst werden. In einem Arbeitszimmer werden beispielsweise andere Anforderungen an die Akustik gestellt als in einem Wohn- oder Schlafzimmer. Es sollte daher bereits vor dem Bau festgelegt werden, wie die einzelnen Räume genutzt werden und welche Raumakustik geschaffen werden soll.

In privaten Wohnräumen sind verschieden Lärmquellen ein Problem:

  • Geräusche, die von außen eindringen
  • Geräusche von Nachbarwohnung
  • Lärm aus angrenzenden Räumen

Bei der Schalldämmung muss der Fachmann also sowohl die Verbreitung von Schall aus Räumen nach außen als auch die Abschirmung von Geräuschen, die von außerhalb eindringen können, im Auge behalten. Dabei geht es vor allem darum, Decken, Wände, Fenster und Türen schalldicht zu machen.

Schalldämmung im Büro

Selbstverständlich ist Schallschutz auch im Büro und anderen Arbeitsstätten ein großes Thema. Wenn Mitarbeiter starken Lärmquellen ausgesetzt sind, wird die Konzentration und Arbeitsleistung in der Regel enorm gemindert.

In einer geräuscharmen Umgebung lassen sich auch Telefonate und vertrauliche Gespräche viel besser abwickeln.

In vielen Büro- und Geschäftsräumen kann eine Schalldämmung auch im Nachhinein eingebaut werden, und zwar durch ein praktisches Raum-in-Raum-Konzept. In der Industrie gewährleisten zum Beispiel Schallschutzräume den Betrieb lärmerzeugender Maschinen, ohne dass die Mitarbeiter in angrenzenden Arbeitsbereichen gestört werden.

 

Schalldämmung im Proberaum und Tonstudio

In der Musik- und Medienbranche ist eine optimale Schalldämmung ein Muss, denn nur so kann sichergestellt werden, dass die Geräuschkulisse nicht nach außen oder in angrenzende Räume dringt. Ganz entscheidend ist auch die Verbesserung der Akustik innerhalb des Raumes, um professionelle Aufnahmen zu erhalten.

Umsetzung der Schalldämmung im Raum

In den einzelnen Räumen wird die Schalldämmung grundsätzlich in der Decke und den Wänden umgesetzt und hat stets einen baulichen Charakter. Sie wird durch spezielle Baumaterialien, Komponenten und einen durchdachten Aufbau realisiert. Das Ziel ist dabei, dass der Körper- und Luftschall auf ein Minimum gesenkt wird. Um das zu erreichen, werden in Wand und Decke spezielle Dämmstoffe eingesetzt. Auch einzelne Estriche können zu einer besseren Schalldämmung beitragen.

Wie entsteht Lärm in einem Raum?

Lärm entsteht durch Schallwellen, die sich durch die Luft bewegen. Dabei wird zwischen Luft- und Körperschall unterschieden. Beim Luftschall handelt es sich um jenen Schall, der sich durch die Luft ausbreitet und im Bereich zwischen 20 Hz und 20.000 Hz vom menschlichen Gehör wahrgenommen wird. Trifft der Luftschall auf Festkörper wie Wände, Heizungen, Rohre oder Gegenstände im Raum wandelt er sich in Körperschall um und ist dann auch durch Vibration wahrnehmbar.

Schalldämmung der Wand

Lärm gelangt auf folgende Weise über die Wand von einem Raum in einen anderen:

  1. Der Lärm breitet sich über Luftschall aus.
  2. Der Luftschall trifft auf eine Wand und wir in Körperschall umgewandelt.
  3. Die Wand wird in Schwingung versetzt und der Schall wird durch das Mauerwerk geleitet.
  4. Am anderen Ende der Wand wird der Körperschall wieder in Luftschall umgewandelt.
  5. Der Luftschall wird im anderen Raum als Lärm wahrgenommen.

Je höher der Schalldruck ist, desto leichter können Wände durchdrungen werden. Die einzige Möglichkeit, die Ausbreitung des Schalls durch die Wand zu verhindern, ist eine hochwertige Schalldämmung. Diese wird häufig durch eine zweischalige Wandkonstruktion erzielt. Spezielle Platten und dicke Schaumstoffe sorgen ebenfalls dafür, dass der Schall die Wand nicht mehr so leicht durchdringen kann.

Schalldämmung von Decke und Boden

Der Schall durchdringt aber nicht nur Wände, sondern breitet sich auch über Decken und Böden aus und wird so in angrenzende Räume übertragen. Ein besonderes Augenmerk muss hier auf die Trittschalldämmung gerichtet werden. Der Trittschall entsteht durch Körperschall beim Auftreten der Füße auf dem Boden und breitet sich über Decken und Wände aus.

Eine Schalldämmung der Decke kann sowohl über körperschall- als auch luftschalldämmende Maßnahmen erfolgen. Durch eine Trittschalldämmung mit schwimmendem Estrich wird beispielsweise der Körperschall gedämmt. Zur Dämmung des Luftschalls kommen spezielle Akustikdecken zum Einsatz.

Für die beste Schalldämmung – Materialien im Überblick

Bei der Schalldämmung von Wänden, Decken und Böden werden verschiedene schalldämmende Materialien, Estriche und Dämmstoffe eingesetzt.

Schalldämmung durch eine Akustikdecke

Eine spezielle Akustikdecke wird meist in Form einer Unterkonstruktion angebracht. Diese wird je nach den Anforderungen an den Brandschutz häufig entweder aus Holz oder Metall gefertigt. Verkleidet wird die Unterdecke oftmals mit Gipskarton- oder Gipsfaserplatten, Holzwerkstoffen oder Mineralfaserplatten. Für eine optimale Schalldämmung sorgen die Dämmmaterialien im Zwischenraum, die beispielsweise aus Steinwolle, Gips oder Melaminharz bestehen.

Schalldämmung einer Massivwand

Eine äußerst wirkungsvolle Schalldämmung von Massivwänden sind Vorsatzschalen. Das sind Verkleidungen, die freistehen oder selbsttragend vor einer Wand montiert werden. Das Prinzip ist fast das gleiche wie bei einer Akustikdecke. Die Vorsatzschalen bestehen aus einer Konstruktion aus Holz oder Metall, die mit Gipsplatten verkleidet wird. Als Dämmmaterial zwischen Außenwand und Ständerwerk kommen zum Beispiel Dämmplatten aus Hanf, Holzbaufilz, Stein-, Holz- oder Glaswolle zum Einsatz.

Schalldämmung einer Trockenbauwand

Als Trockenbauwand wird eine nichttragende Zwischenwand bezeichnet. Bei der Schalldämmung wird als Trockenbauprofil meist eine Metallkonstruktion verwendet. Diese wird in der Regel mit Gipsfaser- oder Gipskartonplatten umschlossen und mit schalldämmendem Material gefüllt.

Nachträgliche Schalldämmung: selbstklebende Schaumstoffe und Platten

Es gibt mittlerweile auch vielfältige Möglichkeiten, Wände nachträglich zu dämmen. Hierbei kommen spezielle Platten und Schaumstoffe zum Einsatz. Folgende Materialien sind besonders wirksam: Esterschaumstoffe, schwere Verbundschaumstoffe und Bitumenpappe. Bei der selbstklebenden Schalldämmung wird übrigens ebenfalls Schaumstoff verwendet.

Hochwertige Schalldämmung vom Profi

Die meisten Maßnahmen zur Schalldämmung werden bereits in der Bauphase umgesetzt und sind in der Regel auch viel wirksamer als nachträglich angebrachte Elemente. Es ist daher sinnvoll, sich bereits beim Bau oder Ausbau eines Gebäudes mit Schallschutz zu beschäftigen, um effektive Maßnahmen frühzeitig einplanen zu können.

Nur ein Profi im Bereich Schallschutz und Raumakustik kennt die optimalen Schallschutz-Maßnahmen für Ihr Gebäude oder Ihre Wohnung und kann Sie fachmännisch beraten. Eine professionell umgesetzte Schalldämmung blockt störenden Lärm ab und wird Ihre Arbeits- und Lebensqualität auf lange Sicht enorm verbessern.

Schalldämfung

Anfrage zu Schalldämfung

Mit Schalldämpfung die Raumakustik aufwerten

Unter Schalldämpfung versteht der Fachmann Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik. Darin unterscheidet sie sich von der Schalldämmung, die der Bauakustik zuzurechnen ist. Raumakustik verfeinert die Ergebnisse der bauseitigen Schalldämmung, die sich an gesetzlichen Vorschriften orientiert und sich häufig auf das ganze Gebäude bezieht. Raumakustik optimiert hingegen die Klangqualität einzelner Räume und kann sehr individuell ausfallen. In erster Linie setzt die Schalldämpfung bei der Nachhallzeit an. Dafür erfolgt eine Umwandlung von Luftschall in eine andere Energieform wie Wärme. Es profitiert vor allem die Verständlichkeit von Sprache, wenn es gelingt, den der Nachhall zu verkürzen.

Die Möglichkeiten zur Steuerung der Nachhallzeit sind vielfältig. Installationen an Decken und Wänden führen zu verbesserten Ergebnissen bei der Akustik. Akustikvorhänge oder frei im Raum aufgestellte akustische Elemente zeigen ebenfalls den gewünschten Erfolg. Das erlaubt gestalterische Freiheit oder die Anpassung an ein vorhandenes Raumkonzept. Gern informieren wir Sie über die Vielzahl an Instrumenten zur Verbesserung der Klangqualität in Ihren Räumen.

Nachhallzeit und Hörsamkeit

Gute Akustik bestimmt maßgeblich die Atmosphäre eines Raums. Es existieren allerdings keine einheitlichen Kriterien. Je nach geplanter Nutzung gelten andere Werte als optimal. Für die Sprachverständlichkeit von Personen ist der Nachhall besonders schädlich. Besprechungszimmer, Büros, Konferenz- oder Unterrichtsräume sind in dieser Hinsicht dringend zu optimieren. Das schont die Stimme des Sprechers und schützt Zuhörer vor frühzeitiger Ermüdung.

Bei optimierter Nachhallzeit steigt die akustische Qualität des Raumes spürbar. Diese sogenannte Hörsamkeit ist in der DIN 18041:2004 festgelegt und beschreibt eine bauphysikalische, messbare Größe. Ermittelt wird die Dauer der Nachhallzeit T, die darüber Auskunft gibt, in welcher Zeitspanne der Abbau der Schallenergie erfolgt. Dabei existieren unterschiedliche Empfehlungen je nach Nutzungsart und Schallereignis.

Präzise eingestellte Akustik für jeden Raum

Jeder Anwendungsbereich stellt andere Forderungen an die Akustik und nicht immer geht es allein um die Verkürzung des Nachhalls. In einem Konzertsaal ist eine gewisse Länge der Nachhallzeit durchaus wünschenswert und bestimmt maßgeblich den Erlebniswert. Guter Klang ist das Plus jeder musikalischen Darbietung. Im Tonstudio ist der Nachhall hingegen möglichst kurz zu halten. Nur so gelingen störungsfreie Aufnahmen ohne Nebengeräusche.

Im Büro oder an jedem anderen Arbeitsplatz mit Schalldämpfung erleben die Mitarbeiter eine Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, wenn der Störschall ausgeschaltet und die Nachhallzeit bestmöglich optimiert ist. Mit hochwertigen und effizienten Schalldämpfern und Akustikelementen optimieren wir den Schalldruckpegel und die Nachhallzeit in feiner Abstimmung und gemäß Ihren Anforderungen. Maßarbeit für alle Räume unabhängig von der Größe und der Verwendung.

Schalldämpfung optimiert Schalldämmung

Da Lärm als gesundheitsgefährdend gilt und störend wirkt, beginnen Maßnahmen zum Schallschutz bereits in der Bauphase. Bekannte Methoden der Schalldämmung bestehen beispielsweise aus einer massiven Mauerstärke oder der Verlegung schwimmender Estriche für die Trittschalldämmung. Ebenso sind Decken, Fenster und Türen einzubeziehen. Als messbare bauphysikalische Größe wird das Schalldämmmaß R in Dezibel (dB) angegeben. Die Messpunkte liegen dabei in den Nebenräumen der Lärmquelle. Die Schalldämmung reduziert mithilfe sogenannter Unstetigkeiten die Ausbreitung von Luft- und Körperschall durch Reflexion.

Schalldämpfung unterscheidet sich von der Schalldämmung besonders in physikalischer Hinsicht. Hier kommt es nicht zu einer Umlenkung der Schallwellen durch Reflexion, sondern es erfolgt die Umwandlung in eine andere Energieform, mehrheitlich Wärme. Zur gezielten Steuerung der Raumakustik wirken Schallabsorber oder Akustikelemente auf die Übertragung von Luftschall ein. Damit steuern sie die Nachhallzeit nach Maß und individuell. Schalldämmung und Schalldämpfung greifen ineinander und verbessern nachhaltig die Raumakustik.

Im Idealfall liefern Schalldämpfung und Schalldämmung mehr als befriedigende Ergebnisse. Je besser Akustikelemente die Schallenergie umwandeln, desto niedriger fallen die Qualitätsanforderungen an die Schalldämmung aus. Mit den Möglichkeiten der Schalldämmung sind jedoch nicht alle Schallschutzprobleme lösbar. Manche entstehen erst im Bau wie Fenster, die mit ihrer sogenannten schallharten Oberfläche zu speziellen Anforderungen führen. Für diese Problemstellung eignen sich Maßnahmen im Inneren des Raums. Wände oder Trennwände mit weichen Oberflächen und guten Diffusionseigenschaften wie Holz oder Furnier reichen als effiziente Instrumente oft aus. Wir entwerfen, planen und bauen Akustikelemente nach Ihren Vorgaben für die optimale Hörsamkeit und Einhaltung aller Lärmschutzbestimmungen.

Schalldämpfung aus Expertenhand

In Büros und an anderen Arbeitsplätzen sind die Anforderungen an den Schallschutz besonders hoch. Wenn viele Personen gleichzeitig sprechen, Maschinen ihr Werk verrichten und Telefone klingeln, steigt der Störlärm stark an. Konzentriertes Arbeiten wird erschwert. Akustiklösungen vom Experten senken den allgemeinen Geräuschpegel parallel zur Verbesserung des Sprachverständnisses bei Telefonaten und zwischen Personen.

Moderne Bürokonzepte gestalten sich flexibel und vielseitig. Neben Team-Räumen sind häufig Ruhezonen für ungestörtes Arbeiten und vertrauliche Besprechungen vorgesehen. Zusätzlich zur Einrichtung kleinerer Einheiten für eine oder mehrere Personen sind Meetingpoints so abzuschirmen, dass sich keine Nachteile ergeben für die in den angrenzenden Arbeitsräumen tätigen Kollegen.

Strategisch günstig platzierte Trennwände mit schalldämpfenden Eigenschaften, Akustiksegel oder Akustikvorhänge dämpfen den Luftschall und verbessern die Raumakustik. Wände und Decken sind geeignete Träger für schallabsorbierende Flächen, die dauerhaft wirken. Frei im Raum aufstellbare und verschiebbare Schallabsorber passen sich wechselnden Anforderungen flexibel an, wenn die Schaffung variabler Ruhezonen im Vordergrund steht.

Mit unseren akustischen Installationen als Komplettsystem oder individuelle Lösung etablieren Sie die optimale Raumakustik in einzelnen Räumen, auf Flächen oder im ganzen Gebäude. Beste Materialien und hochwertige Verarbeitung verbessern den Raumklang nachhaltig. Wir schaffen für Sie eine produktive und angenehme Arbeitsatmosphäre, bei der alle Anforderungen an den Schallschutz mit Schalldämmung und Schalldämpfung Beachtung finden.

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Akustikberatung bei Schallproblemen

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Akustikprobleme und Schallprobleme?

Haben Sie Akustikprobleme? Schallprobleme im Büro? Sind Sie abgelenkt durch eine zu laute Umgebung? Fallt es Ihnen dadurch schwer sich zu konzentrieren?

Akustikprobleme können vielerorts auftreten. Der heutige Mensch verbringt den Hauptteil seiner Zeit in geschlossenen Räumen. Kein Wunder klagen über 50 % der Menschen über Akustikprobleme bei der Arbeit im Grossraumbüro, beim Restaurantbesuch, in der Schule im Klassenzimmer, oder zum Beispiel zu Hause im Wohnzimmer.

Die heutige Architektur mit viel Glas, glatten Wänden und Decken und Böden ist nicht sehr förderlich für eine gute Akustik. Je härter die Oberfläche, desto mehr Schall kommt wieder zurück.

In unseren Akustikberatungen geht es daher meist um eine Anpassung dieser Grundvoraussetzungen.

Unsere Raumakustik Dienstleistungen im Überblick:

  • Raumakustische Beratungen für Schulen, Büros, Auditorien, Mehrzweckräume, Kirchen und Produktionsgebäude
  • Schallabsorption im Raum
  • Schalldämmung und Schallschutz zwischen den Räumen
  • Nachhallzeit Messungen
  • Erarbeiten und Konzepte für Anforderungen an Raumakustischen Massnahmen
  • Optimierung der Reflexions- und Absorptionsflächen im Raum
  • Materialisierungsvorschläge


Für optimale akustische Bedingungen in einem Raum ist eine Balance zwischen reflektierenden und absorbierenden Raumbegrenzungsflächen anzustreben. Für die jeweils geplante Raumnutzung entsteht so eine angenehme akustische Atmosphäre.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir haben über 20 Jahre Erfahrung in Innenarchitektur, optimaler Raumakustik und Akustikberatung.

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Akustikelemente

Anfrage zu Akustikelementen

Akustikelemente für optimalen Lärmschutz

Praktisch jeder Raum profitiert von Schallschutzvorrichtungen wie einer geräuschabsorbierenden Akustikdecke. Für den Laien ist die Bedeutung von Schallschutz in lauten Werksanlagen leicht einsehbar. Dass Schallschutz auch in Büroräumen sinnvoll ist oder Warteräume eine entsprechende Ausstattung benötigen, eröffnet sich vielen erst auf den zweiten Blick. Schallschutzplatten oder -wände, Schallabsorber, -türen und -kabinen gewährleisten die nötige Ruhe für komfortables Arbeiten oder eine erholsame Wartezeit. Diese Schalldämpfungsmaßnahmen nehmen störenden Schall auf und absorbieren ihn, um Lärmbelastungen für das menschliche Ohr auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

Für den Einsatz Firmengebäuden und Wohnbereichen

Ist die Akustik schlecht, leidet darunter zweifelsohne der gesamte Raum. Dabei ist die Auswahl an Akustikplatten und ähnlichem groß. Es fällt daher mit dem nötigen Know-how leicht, die Akustik eines Raums im Nachhinein zu verbessern. Bei uns finden Sie verschiedene Akustikelemente, die durch ausgesuchte Materialien den Schall minimieren und Nachhall schlucken. Unsere Akustikelemente können je nach Ausführung an Wand und Decke angebracht werden.

Akustikelemente passen sich mit Ihrem Design an den Raum an

Die modernen Akustikelemente aus unserem Angebot erhalten Sie in verschiedenen Designvarianten. Sie passen sich diversen Raumkonzepten an und stehen sowohl als dezente Lösung als auch als Akzent bereit. Als Designakzent werden sie in jedem Büro zum optischen Highlight. Viele Akustikelemente greifen geometrische Formen auf. Sie können mit dem richtigen Werkzeug unsere Akustikplatten leicht nachrüsten, wobei Sie diese je nach Raumgröße in verschiedenen Maßen erhalten.

Fest installierte oder frei aufstellbare Akustikelemente

Sie können bei uns zwischen zwei grundlegenden Formen der Akustikelemente wählen. Neben den fest installierten Akustikplatten bekommen Sie bei uns ebenso eine Auswahl an frei aufstellbaren Elementen. Der Vorteil liegt hier in der Flexibilität, denn Sie können diese Platten überall dort aufstellen, wo sie gerade gebraucht werden.

Mehr als eine Holzvertäfelung

Viele Büros kommen ohne Schallabsorber nicht aus oder verbessern so die Arbeitssituation für alle Mitarbeiter. Als Zusatzelement zur Schallschutzwand oder Akustikdecke sind diese wegen ihrer Wirksamkeit ausgesprochen beliebt. Störende Nebengeräusche gehen zurück oder sind weniger wahrnehmbar. Das stärkt die Konzentration am Arbeitsplatz. Das Design richtet sich nach dem vorhandenen Raumkonzept und passt sich unauffällig ein. Alternativ können Sie auch Schallabsorber wählen, die von der Gestaltung her mit einem Designobjekt vergleichbar sind und so als optisches Highlight im Büro Anklang finden. Würfel und zylindrische Formen für Boden oder Decke übernehmen die Schallabsorption. Absorberplatten eignen sich als schalldämpfende Deckenverkleidung. In vielen Fällen sind die Schallabsorber mit einer textilen Oberfläche ausgestattet, welche den Schall besonders effizient absorbiert. Die erprobte Holzvertäfelung bietet ebenfalls besten Schallschutz mit edlen Hölzern und ansprechender Maserung.

Fest installierte Akustikelemente

Während frei aufstellbare Akustikelemente vor allem durch ihre Flexibilität überzeugen, bilden Schallschutzwände und -platten fest installierten Schallschutz. Auf diese Weise nutzen Sie die Fläche Ihrer Räumlichkeiten voll aus. Für optimierten Schallschutz im Privatbereich oder im Gewerbe besteht die Schallschutzwand aus einer mehrlagigen Beplankung, die sehr hohen Schallschutz garantiert. Schallschutzplatten eignen sich für die Verwendung in Innenräumen. Meist geschieht der Einbau als Trockenbauwand, die den Schallpegel im Gebäudeinneren spürbar senkt. Je nach Art des zu erwartenden Schalls versprechen unterschiedliche Materialien wie Gipskarton- oder Gipsfaserplatten gute bis sehr gute Ergebnisse. Im Gebäude leisten sie zusätzlich zum Schallschutz einen wertvollen Beitrag zur Wärmedämmung. Dabei sind sie pflegeleicht und renovierbar wie jede andere Wand, ohne ihre positiven Eigenschaften einzubüßen.

Akustikelemente für das Plus beim Schallschutz

Sind im Gebäudeinneren die Möglichkeiten für Absorberplatten oder Schallschutzwände und -decken ausgeschöpft und die Ergebnisse noch unbefriedigend, setzen weitere Maßnahmen bei Türen und Fenstern an. Schallschutztüren oder Schallkabinen schaffen eine stille Insel inmitten einer lauten Umgebung. Davon profitiert die Arbeit in der Industrie, im Gewerbe oder an jedem anderen Ort, an dem eine belastende Lärmentwicklung vorherrscht oder ein besonders ruhiger Bereich gewünscht ist. Ansprechende Schallschutzvorrichtung in unterschiedlichen Ausführungen zeigen wir Ihnen gern.

Tonstudios oder Mess- und Prüfeinrichtungen sind auf bestmöglichen Schallschutz angewiesen. Als Lösung „Raum im Raum“ planen wir nach Ihren Ideen die optimale Schallschutzkabine und führen die notwendigen Arbeiten aus. Störende Nebengeräusche verbleiben außerhalb der Kabine und Lärm, der dort entsteht, bleibt darin. Für Schallschutzkabinen und in allen anderen Räumen entwerfen und bauen wir für Sie auch ergänzende Technik wie Elektro- oder Belüftungsanlagen für ein angenehmes Raumklima im abgetrennten Arbeitsbereich. Wo kein zusätzlicher separater Raum geschaffen wird, schirmen Schallschutztüren den Lärm zuverlässig ab. Aus besten Materialien entstehen in der Sandwich-Bauweise mehrschichtige, schallschützende Türen, die sich auch optisch perfekt in das Raumdesign einfügen.

Sie möchten die Arbeitssituation an Ihrem Standort im Hinblick auf die Geräuschbelästigung aufwerten? Dann nehmen Sie noch heute Kontakt zu unseren Experten auf. Wir planen und entwickeln für Sie den perfekten Schallschutz an jedem Ort. Akustikelemente und Schallabsorber zeigen auch im privaten Bereich Wirkung: als Designelement und mit dem deutlichen Plus an Ruhe. Lassen Sie sich unverbindlich beraten!

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Schallabsorber

Schallabsorber: gestalterisch wertvolle Akustikelemente

Schallabsorber leisten hochwertige Arbeit bei der Verbesserung der Raumakustik. Sie können als Paneele an Wand und Decke angebracht werden und vermindern Lärm und Nachhall im Raum. Ob im Büro oder in privaten Räumlichkeiten – die Absorber erhöhen die Wohnqualität und schaffen eine angenehme Atmosphäre. Doch wie funktionieren Schalldämpfer eigentlich und welche Arten von Absorbern gibt es? All das erfahren Sie hier.

Schallabsorber für bessere Raumakustik

In der modernen Architektur überwiegen vor allem schallharte und glatte Oberflächen wie Glas, Beton oder geschlossene Holzkonstruktionen in Kombination mit reduziertem Mobiliar. So stilvoll dieser Einrichtungsstil auch ist – für die Raumakustik ist er nicht gerade ideal. Denn diese Bausubstanzen erzeugen eine lange Nachhallzeit, was nicht nur die Sprachverständlichkeit im Raum mindert, sondern vom menschlichen Ohr auch als störend wahrgenommen wird.

Der Grund: Wenn Nachhall von glatten Decken, Wänden, Böden und Fenstern reflektiert wird, entsteht ein diffuses Geräuschbild. Hier kommen schalldämpfende Maßnahmen ins Spiel!

Was können Schallabsorber?

Als Schallabsorber bezeichnet man Akustikelemente, die zur Optimierung der Raumakustik beitragen. Sie werden meistens an Decken und Wänden angebracht und dienen der Schallabsorption oder Schalldämpfung. Der Effekt ist simpel: Störender Schall wird reduziert und das Wohlgefühl im Raum deutlich erhöht.

Schalldämpfer sind also optimale Ergänzungen zur modernen Architektur und beeinflussen die Akustik im Raum auf mehrere Arten, denn sie…

  • verringern die Nachhallzeit,
  • senken den Geräuschpegel im Raum,
  • …und verbessern die Sprachverständlichkeit.

 

Für diese Räume eignen sich Schallabsorber

Haben Sie das Gefühl, dass es in einem bestimmten Raum zu laut ist und es zu viele störende Hintergrundgeräusche gibt? Die Gründe dafür können in einer schlechten Raumakustik liegen. In dem Fall kann ein Schallschutz Abhilfe schaffen und das Raumklima deutlich verbessern. Am besten eignen sich Absorber dort, wo viele Menschen im Gespräch sind, wie etwa in öffentlichen Gebäuden, Restaurants, Schulen oder Büros. Doch Schallabsorber werden auch für die Verbesserung des Klangs von Heimkinos oder HiFi-Anlagen verwendet.

Gerade in Großraumbüros sind Mitarbeiter ständig einer gewissen Geräuschkulisse ausgesetzt, die sich nicht nur negativ auf die Konzentration auswirkt, sondern längerfristig sogar die Gesundheit von Körper und Geist beeinflusst. Ein Schallschutz nimmt jedoch Hintergrundlärm auf und dämpft so den Geräuschpegel. Aber selbst in den eigenen vier Wänden können die Absorber die Akustik und damit auch die allgemeine Atmosphäre im Raum wesentlich verbessern. So können Schallabsorber am Balkon, im Wohnzimmer oder in beinah jedem anderen beliebigen Raum platziert werden.

Funktionalität gepaart mit Design: Möglichkeiten zur Schalldämpfung

Absorber sind in einer großen Auswahl an Formaten und Farben erhältlich und dienen zusätzlich zu ihren schalldämpfenden Eigenschaften auch als optisches Gestaltungselement. Sie können direkt an bestehenden Wänden oder Decken montiert werden und individuell an die jeweilige Situation angepasst werden. Dafür gibt es unterschiedliche Ausführungen:

  • Wandpaneele: Wie der Name schon sagt, werden Wandabsorber einfach an der Wand angebracht. Sie nehmen keinen Platz im Raum weg und lassen sich auch für Räume mit niedriger Decke.
  • Deckenpaneele: Diese Absorber werden als Deckensegel oder spezielle Leuchten mithilfe von Seilen an der Decke angebracht und bilden dadurch quasi eine akustikoptimierte Decke unter der eigentlichen Zimmerdecke. Sie eignen sich vor allem für Räume mit einer höheren Decke.
  • Akustikbilder: Als Akustikbilder werden Wandpaneele bezeichnet, die optisch wie ein Wandbild aussehen, aber eigentlich Schallabsorber sind. Neben der schalldämpfenden Wirkung haben sie zusätzlich einen gestalterischen Effekt und können mit beliebigen Motiven bedruckt werden.
  • Akustikvorhänge: Diese Vorhänge sind speziell auf die Schallabsorption ausgelegt und können sowohl daheim als auch im Büro verwendet werden.
  • Trennwände: Mithilfe von Trennwänden lassen sich Räume flexibel in mehrere Teilbereiche gliedern, während gleichzeitig der Schall effektiv geschluckt wird.

Die Funktionsweise von Schallabsorbern

Schalldämpfer funktionieren, indem sie Schallenergie in andere Energieformen umwandeln. Bei sogenannten porösen Absorbern ist der Prozess ganz einfach: Schallwellen treffen auf den Absorber und dringen durch das offenporige Material ein. Durch die Bewegung der Luftteilchen entsteht Reibung, wodurch die Schallwellen einen Teil ihrer Energie verlieren.

Auf diese Weise wird die Schallenergie in Wärmeenergie umwandelt und der allgemeine Schallpegel reduziert. Die Wärme, die dadurch entsteht, ist allerdings so gering, dass sie nicht spürbar ist.

Bestehen die Schallabsorber aus Platten, werden sie durch ihr hohes Eigengewicht zum Mitschwingen gebracht, wodurch das Schallfeld ebenfalls Energie verliert. Wenn verschiedene Akustikelemente kombiniert werden, kann die Absorption sogar relativ breitbandig erfolgen.

Diese Arten von Absorbern gibt es

Grundsätzlich unterscheidet man bei der Schalldämpfung zwischen porösen Absorbern und Resonatoren. Für die Absorption von höheren Frequenzen ist ein Material nötig, das einen hohen Strömungswiderstand bietet und somit auch eine stärkere Reibung erzeugt. Tiefe Töne werden hingegen am besten von einem Material mit hoher Stärke geschluckt. Um die gesamte Frequenzbreite von Schall im hörbaren Bereich zuverlässig abzuschwächen, ist die Kombination aus beiden Anwendungen ideal.

Poröse Absorber

Diese Schalldämpfer verfügen über eine offenporige Oberfläche und bestehen aus organischem oder mineralischem Fasermaterial. Dabei kommen meist Textilien, Mineralwolle, Teppiche und manche Arten von Schaumstoff zum Einsatz. Trifft Schallenergie mittlerer und hoher Frequenzen auf den Absorber, dringt sie in das Material ein und wird in Wärme umgewandelt. Dadurch wird nur ein geringer Teil des Schalls wieder zurückgeworfen und die Absorber erfüllen Ihren Zweck.

Die meisten porösen Absorber zählen zu den sogenannten Höhenabsorbern, die etwa ab 5 kHz wirksam sind. Dabei gilt: Je höher die Frequenz des Schalls, desto besser wird er von den Absorbern geschluckt.

Resonzabsorber

Resonatoren bieten eine eher schmalbandige Schallabsorption und nehmen mittlere bis tiefe Frequenzen auf. Mittenabsorber wirken im Frequenzbereich von ca. 500 Hz und benötigen im Vergleich zu Höhenabsorbern schon ein wesentlich dickeres Material für die Schallabsorption. Ein Tieftonabsorber ist hingegen je nach Anforderung meist auf 70 bis 300 Hz ausgelegt.

Resonanzabsorber sind meist sogenannte Plattenresonatoren, die aus einer luftdichten Platte und einem dahinter liegenden Lufthohlraum bestehen. Dadurch entsteht ein Masse-Feder-System, bei dem der Resonator durch zum Mitschwingen gebracht wird und die Schwingungsenergie des Schalls in Wärme umwandelt.

Verschiedene Absorberklassen

Je nach Absorptionsgrad werden Akustikelemente zudem in verschiedene Absorberklassen von 0 (keine Absorption) bis 1 (vollständige Absorption) eingeteilt. Jede der einzelnen Klassen kann dabei auf einem unterschiedlichen Gebiet zum Einsatz kommen. Ein Absorber wird daher folgendermaßen klassifiziert:

A: αw: 0,90 – 1
B: αw: 0,80 – 0,85
C: αw: 0,60 – 0,75
D: αw: 0,30 – 0,55
E: αw: 0,15 – 0,25
nicht klassifiziert: αw: 0 – 0,10


Wenn Sie Ihre Räumlichkeiten also mit Schalldämpfern ausstatten wollen, ist wichtig, dass Sie einen Absorber auswählen, der auf den jeweiligen Raum sowie auf den entstehenden Schall einwandfrei abgestimmt ist. Nur dann kann die Schalllösung ihren Zweck auch bestens erfüllen.

Raumakustik und Schallabsorber mit Konzept

Das Ziel von Schalldämpfern ist, die Akustik in Räumen präzise zu steuern und für den jeweiligen Nutzen perfekt auszurichten. Denn ein Heimkino benötigt andere Schalllösungen wie etwa ein Großraumbüro.

Beim Kauf von Absorbern sollte also stets auf die Frequenzen geachtet werden, die gedämpft werden sollten. Um ein ganzheitliches Raumkonzept mit optimalem Schallschutz zu erreichen, müssen zunächst einige Fragen geklärt werden:

  • Welche Schallquellen beherbergt der Raum?
  • Wie intensiv wirkt der zu erwartende Schalldruck?
  • Für welche Zwecke wird der Raum genutzt?
  • Wie gestaltete sich die Einrichtung aus Mobiliar und anderen schallabsorbierenden Oberflächen?

 

Für den maximalen Erfolg werden Schallschutz und Raumakustik bestmöglich aufeinander abgestimmt. Dazu sind in jedem Fall eine fachmännische Beratung, Planung und Realisation nötig, um die richtigen Schallabsorber zu finden. Auf diese Weise können Sie störenden Lärm wirksam reduzieren und die Lebensqualität in Ihren Räumlichkeiten wesentlich verbessern!